Österreichischer Bergrettungsdienst - Ortsstelle Zell am Ziller

Alpin Klettersteig Gerlosstein

Nichts für schwache Nerven ist der Klettersteig durch die Gerlossteinwand.
Der Steig beeindruckt durch seine Exponiertheit, durch seine teils überhängend und extrem ausgesetzten Stellen ist gute Kondition und Höhentauglichkeit eine grundlegende Voraussetzung für den Durchstieg.

Der höhentaugliche Kletterer kommt am Alpin Klettersteig Gerlosstein aber voll und ganz auf seine Kosten.

 

TOPO

Klettersteig Gerlosstein Topo
(TOPO in grosser Ansicht zum Ausdrucken)

 

Klettersteig Gerlosstein:

Schwierigkeitsgrad: C / D (Hauser Walter)
Wandhöhe: 240m
Kletterlänge: 380m
Kletterzeit: ca. 1,5 Stunden
Ort: Gerlossteinwand - Hainzenberg - Zell am Ziller - Zillertal - Tirol
Höhe Einstieg: 1900m
Höhe Gipfel: 2166m
Lage: Nordwand
Beste Jahreszeit: Gerlossteinbahn geöffnet von Ende Mai bis Mitte Oktober
Stützpunkt: Berghotel Gerlosstein (Tel. 0043 (0) 5282 2419)
Letzte Talfahrt: 17:00 Uhr
Erbauer/Erstbegeher: Bergrettung Zell am Ziller
Erhalter: Tourismusverband Zell am Ziller, Zillertal Arena
Alpiner Notruf: 140
Europäischer Notruf: 112

GPS: N 47 11 662, E 11 55 298

Zustieg
:

Mit der Gerlossteinbahn bis zur Bergstation, anschliessend ca. 45 min entlang eines kleinen beschilderten Pfades bis zum Wandfuß.

Bergsteigergondel jeden Sonntag - Abfahrt um 07:00 Uhr!!!


Abstieg
:

Variante1 >Wanderweg 45 min. (kleiner,steiler und steiniger Wanderpfad)
Variante2 > Heimjochl 1h 15min (beiter Wanderweg)

Infos
:

Der Klettersteig ist perfekt abgesichert, es befinden sich zwei Schlüsselstellen und einige senkrechten Wände im Steig die einiges an Mut und Kraft voraussetzen.
Der Steig beinhaltet einige Querungen sowie drei Rastplätze die teilweise Platz für mehrere Personen bieten, eine ideale Lösung für konditionell schwächere Begeher.

Die Planung sowie die Einrichtung wurde komplett durch uns (Bergrettung Zell am Ziller) durchgeführt und unterliegt den vorschriftsmässigen Absicherungen, damit der Kletterspass nicht mit bösen Überraschungen endet.

 

Für einen erfolgreichen Durchstieg benötigt man:

- Klettersteighandschuhe (event. Arbeitshandschuhe)
- Kletterhelm (Steinschlag)
- Klettersteigset (Sicherungsgerät)
- Brust- und Sitzgurt

Ein Bergsteiger Zitat:

"Besteige die Berge, wenn du willst, aber vergiss nicht: Mut und Kraft sind nichts ohne Vorsicht, und ein Augenblick der Nachlässigkeit kann lebenslanges Glück zerstören. Sei niemals hastig; schau immer, wohin du trittst; und bedenke von Anfang an, wie du enden könntest." Edward Whymper

 


Original TOPO:

Topo Bild Gerlossteinwand

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Schwierigkeitsgrade:

a = leicht

Einfache gesicherte Steige. Angelehnte (längere) oder senkrechte (kurze) Leitern und Eisenklammern zumeist im nicht sehr teilen Gelände. Stahlseil oder Geländer oft als Handlauf. Vereinzelte Stellen können bereits ausgesetzt, aber einfach zu egehen sein (z.B. Felsbänder). Das Gelände wäre auch ohne Sicherungen leicht zu begehen (Ausnahme: Leitern über kleineWandstufen) und weist gute Tritte und Griffe auf. Im Allgemeinen ist für trittsichere, schwindelfreie Begeher noch keine
Selbstsicherung erforderlich. Für Jugendliche und Anfänger sehr gut geeignet.

b = mäßig schwierig

Steileres Felsgelände mitteilweise kleintrittigen, ausgesetzten Passagen. enkrechte längere Leitern, isenklammern, Trittstifte oder Ketten. Manche Passagen bereits anstrengend und etwas Kraft raubend. Auch routinierte Begeher sollten trotz mäßiger technischer schwierigkeit wegen der erhöhten Absturzgefahr eine Selbstsicherung verwenden. Für Jugendliche und Anfänger gut geeignet.

c = schwierig

Steiles bis sehr steiles Felsgelände. Größtenteils kleintrittige Passagen, die fast immer usgesetzt sind. Senkrechte bis leicht überhängende Leitern, Eisenklammern und Trittstifte, die mitunter auch weiter auseinander liegen können (evtl. Reichweitenproblem für kleinere egeher!). Oft senkrechte und nur mit einem Stahlseil gesicherte Abschnitte. Teilweise bereits iemlich Kraft raubend. Längere Anstiege in diesem Schwierigkeitsgrad zählen bereits zu den großen Klettersteig-Touren. Für Jugendliche und Anfänger nur noch bedingt geeignet (bei entsprechend guter allgemeinen körperlichen Verfassung). Selbstsicherung ab diesem Schwierigkeitsgrad üblicher Standard.

d = sehr schwierig

Senkrechtes, oft auch überhängendes Felsgelände. Eisenklammern und Trittstifte liegen vielfach weit auseinander. Mitunter nangenehme Kraft raubende Umhängeposition bei der Bedienung der Selbstsicherung. Vielfach kleine Tritte und Reibungsplatten. Sehr ausgesetzter und steiler Fels, der oft nur mit einem Stahlseil gesichert ist. Längere senkrechte bis überhängende Passagen, wobei ein gehöriges Maß an Armkraft und auch ein guter Gesamtkörperlicher Trainingszustand erforderlich ist. Klettererfahrung für Kraft sparende Bewegungsabläufe und für die Benutzung der geeigneten natürlichen Griffe und Tritte vorteilhaft. Eine zusätzliche Bandschlinge kann sehr hilfreich sein bei der Bewältigung von Einzelstellen und zum spontanen Ausrasten. Für Jugendliche und Anfänger nicht geeignet.

e = extrem schwierig

Senkrechtes, oft auch (mitunter stark) überhängendes Felsgelände. Anhaltend höchste Ansprüche an Moral, Technik und Kraft. An Maximalkraft-Stellen oft nur 1-2 Versuche möglich. Turnerische Gewandtheit sehr vorteilhaft.
Den Spezialisten vorbehalten. Dieser Schwierigkeitsgrad kommt bei modernen Klettersteigen zunehmend häufig vor, zeigt aber so manchem
Begeher seine Grenzen auf! Es gelten in erhöhtem Maß alle Angaben wie unter "D" beschrieben.
 
Klassifierzung lt. Csaba Szépfalusi: "Klettersteig-Guide Österreich"

Bei Fragen zum Klettersteig steht Ihnen das Team der Klettersteigeinrichter (Bergrettung Zell am Ziller) gerne zur verfügung.

News

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